Real Action Marker Funktionsweise & Technik
Bei Real Action Marker Gewehren ist der Tank mit dem Antriebsgas - in Deutschland meistens in Form von CO2 Einwegkapseln mit einem Füllgewicht von 88 Gramm - in der Schulterstütze zu finden. Die einzelnen Geschosse, wahlweise Paintballs oder Rubberballs, werden in Hülsen gesteckt, die anschließend in ein Magazin geladen werden. Die einzelnen Modelle am Markt verfügen über unterschiedliche Magazinkapitäten, die Magazine werden jedoch wie bei echten Waffen in den Magazinschaft eingeführt und rasten dort ein.
Durch die Magazinfeder wird dabei die erste Hülse mit dem Geschoss in die Abschusskammer dirigiert. Das Gewehr ist damit feuerbereit. Bei allen Real Action Marker Gewehren sind folgende Sicherungsmodi zu finden.
- Safe - Die Waffe ist gesichert
- Semi - Die Waffe ist entsichert und schussbereit, für jeden Schuss muss der Abzug separat betätigt werden
- Auto - Die Waffe ist entsichert und im vollautomatischen Betrieb, es werden solange Schüsse abgefeuert, wie der Abzug gedrückt bleibt.
Der letzte Modus ist in Deutschland und anderen Ländern verboten - Real Action Marker Gewehre, die in diesern Ländern verkauft werden, zeigen im ‘Auto’-Modus die selbe Funktionsweise wie im ‘Semi’ Modus.
Das Herzstück der Real Action Marker Gewehre bildet der Core. In ihm wird die Abzugsbewegung umgesetzt und die konfigurierte Gasmenge freigesetzt um das Projektil durch den Lauf zu beschleunigen. Nachdem der Schuss abgefeuert wurde, wird eine Hebelfunktionktion ausgelöst, die die leere Hülse auswirft.
Real Action Marker Pistolen verwenden hingegen, abgesehen von dem Modell “Desert Eagle” der Firma Umarex, keine Hülsen. Bei Ihnen wird - analog zu den bekannten BlowBack Softairs - ein teil des Gases dazu genutzt, den Schlitten nach hinten zu bewegen um die Waffe neu zu laden.